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Umweltschutz

 

Gegen den Ausbau des Flughafens Frankfurt gibt es schon seit langen Jahren Proteste von Bürgern, die in der Umgebung wohnen. Sie fühlen sich durch den Fluglärm belästigt, tagsüber und vor allem nachts. Es bildeten sich schon seit Anfang der 80 er Jahre so genannte Bürgerinitiativen, die sich gegen einen weiteren Ausbau des Flughafens und für ein Nachtflugverbot einsetzen.

1980 gab es im Wald nahe des Flughafens über mehrere Monate ein Hüttendorf, das aus Zelten und Baumhäusern bestand. Damals wurde gegen die Startbahn West (die dritte Startbahn) demonstriert. Bürger aus der Umgebung unterstützten die Naturschützer und Flughafengegner mit Lebensmitteln und anderen Spenden. Dennoch wurde das Dorf bald geräumt und die Startbahn gebaut.

Auch im Oktober/November 2005 wurde wieder Wald abgeholzt, um Platz für die neue Wartungshalle für den Airbus A 380 zu schaffen.

Ein wichtiges Argument für den weiteren Ausbau des Flughafens sind nicht nur die immer weiter ansteigenden Passagierzahlen und die damit wachsende Zahl von Starts und Landungen. Jeder, egal wie besorgt er oder sie um die Umwelt ist, sollte auch bedenken, wie viele tausend Menschen am Flughafen einen Arbeitsplatz haben und dadurch sich und ihre Familien ernähren können.