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Der "Limes" - Grenze des "Römischen Imperiums"

Was ist der Limes?

Auf einer Länge von 550 km gab es zunächst einen einfachen Grenzweg mit Wachtürmen aus Holz. Später wurde der Grenzweg immer weiter ausgebaut. Nun schützte ein hoher Zaun aus Holzpfählen mit einem Grabe und einem Wall die Grenze. Es gab über 1000 Wachtürme, viele waren aus Steinen gemauert. Entlang des Limes gab es auch über 1000 Kastelle. Das waren rechteckig angelegte Truppenlager, die von einer Mauer umgeben waren. Dort waren die römischen Soldaten untergebracht, die den Limes bewachten. Noch heute kannst du in Südhessen Teile des Limes besichtigen. Das Kastell, am besten erhalten und auch sehr bekannt ist, ist die Saalburg im Taunus.

Was bedeutet das Wort "Limes"?

Das Wort "Limes" (Mehrzahl: Limites) bedeutete vor über 2000 Jahren in der Antike Weg, Besitzgrenze oder Schneise im Wald. Erst später nannte man eine Grenze zwischen Gebieten der Römer und anderen Völkern "Limes"

Wo verläuft der Limes?

Der Limes verlief von Rheinbrohl am Rhein bis Einig an der Donau durch die heutigen Bundesländer Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern.

 

Untergang des Limes

Ungefähr 250 nach Christus gab es immer mehr Kämpfe in den orientalischen Provinzen des Römischen Reiches. Deshalb mussten immer mehr Truppen römischer Soldaten vom Limes abgezogen werden. Irgendwann waren es dann zu wenige Soldaten, um die Grenze noch ordentlich zu bewachen. So kam es, dass die Germanen immer mehr Kastelle der Römer ausraubten und zerstörten. Die Römer zogen sich schließlich auf die linke Seite des Rheines zurück.