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Edertalsperre

In Hessen gibt es keine sehr großen natürlichen Seen.

Der größte hessische Stausee ist der Edersee.

In jedem Frühjahr trat die Eder bei Schneeschmelze weit über ihre Ufer. Nicht selten riss das Hochwasser Felder und Wiesen weg, überschwemmte Fluren und Orte. In trockenen Sommern hingegen konnten auf der unteren Fulda und auf der Weser wegen des geringen Wasserstandes keine Schiffe fahren. So entschloss man sich zum Bau einer Talsperre.

Von 1908-1913 wurde an ihr gearbeitet. 900 Menschen mussten ihre Dörfer (Asel, Berich, Bringhausen) verlassen, da diese im Tal lagen und nun vom gestauten Wasser der Eder und ihrer Nebenbäche überflutet wurden. Nördlich und südlich der Talsperre wurden die drei Dörfer an höher gelegenen Orten neu errichtet. Bei Niedrigwasser werden die Überreste der alten Dörfer wieder sichtbar.

Durch den Bau der Edertalsperre ist die Hochwassergefahr gebannt und damit auch die Schifffahrt auf der Fulda und Weser im Sommer ermöglicht worden.

(Foto Quelle: www.wickipedia.org)